Recht auf Wohnraum & Humanitäre Lage nach dem Erdbeben

Fünf Jahre nach dem verheerenden Erdbeben sind zehntausende Menschen noch immer obdachlos und leben unter unwürdigen Bedingungen

8. Januar 2015 -

Fünf Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti sind zehn tausende Menschen noch immer obdachlos, nachdem mangelhafte Regierungsbemühungen, Zwangsräumungen und lediglich kurzfristig angelegte Lösungsansätze diejenigen im Stich ließen, die in der Naturkatastrophe alles verloren hatten, sagt Amnesty International heute in dem neu veröffentlichten Bericht „15 minutes to leave“ – Denial of the right to housing in post-quake Haiti.


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Straflosigkeit & Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen

Die Wahrheit darf nicht mit Jean-Claude Duvalier sterben

07. Oktober 2014 -

Der Tod des ehemaligen haitianischen Präsidenten Jean-Claude Duvalier darf nicht dazu führen, dass die Untersuchung und Verfolgung von Verbrechen während seiner Amtszeit, so zum Beispiel Tötungen, Folter, willkürliche Festnahmen, und Verschwindenlassen, gestoppt werden. So Amnesty International heute in einer Pressemitteilung anlässlich des Todes des früheren Diktators.


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Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Nachbeben: Frauen erheben die Stimme gegen sexuelle Gewalt in Haitis Camps

11. Januar 2011 -

Mädchen und Frauen in Haiti sind auch ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben nicht sicher. So geht es aus einem im Januar veröffentlichen Bericht von Amnesty International hervor.

Während viele Bemühungen in den Versuch investiert wurden, den Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung, Nahrung und Wasser sicherzustellen, wurde dem ebenso wichtigen Recht von Frauen und Mädchen, vor sexueller Gewalt geschützt zu werden, nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.


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Länderkurzbericht Haiti Januar 2013

Noch immer beeinflussen die Folgen des Erdbebens von 2010 die Menschenrechtslage in Haiti.

Das Erdbeben hatte unmittelbare Auswirkungen auf die wirtschaftlichen und sozialen Rechte der haitianischen Bevölkerung, insbesondere in Bezug auf Gesundheitsversorgung, Bildung und Wohnraum. Bereits vor dem Erdbeben bestehende Probleme, wie Mängel im Justizsystem und geschlechterbasierte Gewalt, wurden durch die Schwächung staatlicher Institutionen im Zuge des Erdbebens noch verschlimmert.

Die Auswirkungen des Erdbebens auf die öffentlichen Institutionen und die nur zögerliche und unvollständige Auszahlung internationaler Gelder verschlechtern chronische Schwächen in den Regierungsbemühungen, Menschenrechte zu fördern und zu schützen.


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